Foto: Foto: BARMER

Ärzte

Barmer-Chef: Ärzte sollen Zeichen für Digitalisierung setzen

Vor dem morgen in Münster beginnenden 122. Deutschen Ärztetag fordert die BARMER von der Ärzteschaft ein deutliches Bekenntnis, sich an der Digitalisierung des Gesundheitswesens konstruktiv zu beteiligen.

„Die deutsche Ärzteschaft hat die große Chance, ein starkes Signal zu senden, die digitale Gesundheitsversorgung mitgestalten zu wollen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub. Nur wenn die Ärzteschaft von den Vorteilen vollends überzeugt sei, könnten bei der längst überfälligen Digitalisierung der Versorgung substanzielle Fortschritte erzielt werden.

Mehr Wissen - bessere Entscheidungen!

Wir bieten Ihnen noch mehr! Werden Sie Insider und nutzen Sie unser Netzwerk zu Ihrem Vorteil. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung im Gesundheitssektor durch aktuelle Informationen, ausführliche Analysen und treffen Sie künftig fundiertere Entscheidungen!
Jetzt Abo abschließen >

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn habe mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz sowie dem Digitale Versorgung-Gesetz wichtige Grundlagen für eine durchgängige Vernetzung der Versicherten, Krankenkassen und Leistungsanbieter geschaffen. Gesetze bedürften jedoch der Umsetzung, und hier habe es in der Vergangenheit beim Thema Digitalisierung arg gehapert. Straub: „Wir wünschen uns von allen Beteiligten den ernsthaften Willen, die Digitalisierung hierzulande zum Wohle der Patientinnen und Patienten voranzubringen. Denn tun wir es nicht, überlassen wir diese Entwicklung ausschließlich ausländischen Großkonzernen.“ Alle beteiligten Akteure des Gesundheitswesens stünden in der Verantwortung, die Digitalisierung voranzutreiben und elementar wichtige Aspekte wie den Schutz sensibler Daten und den Nutzen für die Menschen gleichberechtigt mitzuführen.