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Ärzte

BDI unterstützt SpiFa-Vorschlag zu sektorenverbindender Versorgung

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) fordert den Gesetzgeber auf, endlich bei der sektorenverbindenden Patientenversorgung Nägel mit Köpfen zu machen. Dabei gehe es nicht um eine reine Verschiebung der Sektorengrenze in den ambulanten oder stationären Bereich.

„Heute bestimmt immer öfter das individuelle Eingriffsrisiko des Patienten und nicht die Leistung an sich, ob der Patient ambulant oder stationär behandelt werden wird. Dem muss die Ordnungspolitik in Zukunft Rechnung tragen und die derzeit gültigen gesetzlichen Vorgaben neu ordnen", meint BDI-Präsident, Prof. Hans Martin Hoffmeister. Das SpiFa-Konzept (siehe Link unten) sieht dabei im Sozialgesetzbuch V (SGB V) vor, die §§ 115 - 122, also vom ambulanten Operieren über die ambulante spezialfachärztliche Versorgung bis hin zur belegärztlichen Versorgung zusammenzufassen. Bei den so definierten intersektoralen ärztlichen Leistungen werden neben den bisherigen Regelungen in den angesprochenen Paragrafen auch alle stationären Fälle mit einbezogen, die in der Regel vier Tage Liegedauer nicht überschreiten. „Damit werde es gelingen, einer reinen Leistungsverschiebung in einen der beiden Sektoren gezielt entgegenzuwirken", ist sich Hoffmeister sicher.

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Die intersektoralen ärztlichen Behandlungen sollen in Krankenhäusern genauso wie in Gemeinschaften von Vertragsärzte zur Verfügung stehen. „Der SpiFa macht damit einen praktikablen Vorschlag für Klinik und Praxis, der die Grenze ambulant/stationär flexibel öffnet und die Versorgungsqualität für die Patienten mit Sicherheit verbessern wird", so Dr. Hans-Friedrich Spies, BDI-Vorstandsmitglied und Vorstand im SpiFa.

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